Sicherheitswirtschaft

Hass und Gewalt – eine diffuse Front gegen das System

Ob Mediziner, Medienmacher oder Mobilfunkmasten - die neue Protestbewegung hat viele Ziele

In Krisenzeiten suchen die Menschen nach Sündenböcken. Mit ihnen werden komplizierte Zusammenhänge simplifiziert. Persönliche oder allgemeine Miseren sollen ein Gesicht bekommen. Wurden die Geächteten im Mittelalter noch an den Pfahl gebunden und verbrannt, so werden sie heute „nur“ an den politisch-medialen Pranger gestellt. Aber es gibt auch gefährlichere Tendenzen.

Nachdem am späten Nachmittag des 1. Mai dieses Jahres ein Team der ZDF-Satiresendung „heute show“ in Berlin von einer Gruppe Vermummter überfallen worden war, zeigte sich der Reporter und Comedian Abdelkarim Zemhoute fassungslos. Mehrere Mitglieder des Teams waren krankenhausreif geprügelt worden. Ein Motiv war nicht erkennbar, die Täter allerdings ordnete die Polizei dem linksradikalen Spektrum zu. Das machte eine Deutung des Überfalls noch schwieriger. Wird die „heute show“ doch im Allgemeinen ebenfalls eher in der linken politischen Ecke verortet. Oftmals scheinen die Beweggründe solcher Taten nur durch gedankliche Verrenkungen „erklärbar“. Beispielsweise, dass man Abdelkarim und seinen Leuten eine „Abreibung“ dafür verpassen wollte,

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Redaktion Prosecurity

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