Branchenlösungen

Sicherheit für ein offenes Unternehmen

Sicherheitstechnik

Seit 60 Jahren steht das Familienunternehmen WIKUS für die Fertigung von Hochleistungs-Sägebändern mit „Präzision an der Schnittstelle“ weltweit für Qualität und Innovation. Mit diesen Werten hat sich der Hightech-Sägebandhersteller aus dem hessischen Spangenberg global einen Namen gemacht. Heute ist WIKUS einer der Weltmarktführer beim Sägen von Metall und Europas größter Sägebandhersteller. Für eine Vielzahl von Anwendungen bietet WIKUS das passende Produkt – ob für das Sägen von Stahl, Aluminium, Kupfer oder Titan, Silizium, Quarzglas, feuerfeste Werkstoffe oder Granit.

Unternehmen aus den Bereichen Stahlerzeugung/ -handel, Gießereien, Maschinen/ Werkzeugbau, Luft/ Raumfahrt, Automotive, Baugewerbe, Energie und viele mehr vertrauen auf die hoch effizienten Lösungen von WIKUS. Das familiengeführte Unternehmen beschäftigt 750 Mitarbeiter am Hauptsitz in Spangenberg und den Tochtergesellschaften im Ausland. Im Oktober 2018 feierte WIKUS sein 60-jähriges Firmenjubiläum. Pünktlich dazu wurde die neue Firmenzentrale „WI.com“ eingeweiht.

Die Bauzeit betrug 12 Monate, investiert wurden insgesamt 20 Mio. Euro. In dem dreistöckigen Gebäude mit insgesamt 6650 Quadratmeter sind Administration, ein Teil der Produktion sowie Repräsentationsräume untergebracht. Mit dem Konzept „Offenheit in Kopf und Raum“ mit viel Transparenz und Flexibilität geht der Sägebandhersteller mit diesem Neubau bewusst neue Wege, um nachhaltig und zukunftsfähig zu bleiben. Im ersten Stock befindet sich der Bürobereich. Auf 2550 Quadratmetern ist eine multifunktionale offene Büro-Landschaft ohne feste Arbeitsplätze für die administrativen Mitarbeiter entstanden.

Zutritt sicher regeln

Am Standort Spangenberg arbeiten 600 Mitarbeiter nach den unterschiedlichsten Arbeitszeitmodellen. Ihre Arbeitszeiten werden seit langem an Zeiterfassungsterminals von dormakaba erfasst und zur Weiterverarbeitung an die eingesetzte Zeiterfassungssoftware von GFOS weitergegeben. Im Zuge der allgemeinen Digitalisierung sollte nun auch der Zutritt der Mitarbeiter über ein elektronisches Zutrittssystem geregelt werden. „Wir wollten durch einen geregelten Zutritt zum Firmengelände und zu den Gebäuden unsere Sicherheit erhöhen“, erklärt Johannes Ziegler, Teamleiter Energiemanagement bei WIKUS. “Der Neubau war hier natürlich ein zusätzlicher Anlass zum Handeln.

Das gesuchte System sollte leicht zu erweitern sein und einfach bedienbar für die Mitarbeiter.“ Die Entscheidung fiel am Ende für das Zutrittsmanagementsystem Kaba exos 9300 von dormakaba.“ Das System von dormakaba erfüllte alle unsere Anforderungen. Gut gefallen hat uns auch das große Portfolio an Hardwarekomponenten“, erläutert Johannes Ziegler.

Zunächst wurde ein Sicherheitskonzept erstellt mit dem Ziel, „von außen nach innen“ vorzugehen. In einem ersten Schritt sollte die Außenhülle abgesichert werden und danach wichtige Bereiche im Innern. Nachdem das Gelände eingezäunt war, wurden an den Zufahrten Schiebetore und Drehkreuze mit Online-Zutrittslesern installiert. An den Haupteingängen zu den älteren Gebäuden und dem Neubau wurden Erfassungseinheiten mit PIN-Tastatur montiert. Hier müssen sich die Mitarbeiter nach 18 Uhr mit ihren Legic Ausweisen und ihrem PIN registrieren.

Weitere Flucht- und Seitentüren sind mit elektronischen Beschlägen gesichert. Diese sowie die Motorschlösser an den Eingangstüren, die Schrankschlösser und die Türsteuerungen wurden von der ortsansässigen Firma Stock GmbH Schwachstromtechnik eingebaut. Das Zutrittsrecht hierfür haben die Mitarbeiter auf ihrem Ausweis, müssen es aber täglich an einem Online-Leser oder an einem der neu installierten Zeiterfassungsterminals 97 00 validieren lassen. Ebenfalls mit Offline-Komponenten sind Bereiche im Innern abgesichert, so z.B. Technik-, IT- und Archivräume mit Digitalzylindern.

Offene Bürolandschaft

Der Bürobereich Im Neubau ist bewusst offen gestaltet, Türen findet man hier wenig. Es gibt keine festen Arbeitsplätze mehr, sondern jeder Mitarbeiter sucht sich morgens einen freien Arbeitsplatz. Jeder Arbeitsplatz ist mit Dockingstation, 2 Monitoren und einem höhenverstellbaren Schreibtisch ausgestattet. Zum Feierabend räumt jeder Mitarbeiter sein Equipment in eine Tasche und verstaut diese in seinem persönlichen Schrank. Für wichtige Unterlagen wurden zusätzlich 110 Sideboards aufgestellt. Die ca.

150 Mitarbeiterschränke sowie die Sideboards sind mit Schrankschlössern 21 10 abgesichert, die mit Kaba exos 9300 verwaltet werden. So können die Mitarbeiter die Schränke mit ihrem Ausweis öffnen und es werden keine zusätzlichen Schlüssel benötigt. Dieses Konzept, das auf die Digitalisierung der Arbeitswelt reagiert, kommt bei den Mitarbeitern gut an.

Bei dieser offenen Architektur möchte man störenden Lärm natürlich vermeiden Türschließer TS 93 und automatische Antriebe ED 250 an Außentüren, Brandschutztüren und Türen, die den Foyerbereich von den Arbeitsbereichen trennen, sorgen deshalb für müheloses Öffnen und leises Schließen der Türen. „Die Türschließer passen auch optisch gut in unseren Neubau“, betont Johannes Ziegler.

Zutrittsmanagementsystem schafft Transparenz

Das Zutrittssystem Kaba exos verwaltet nicht nur die Zutrittsberechtigungen der Mitarbeiter, sondern auch die der Besucher oder der Fremdfirmenmitarbeiter. So hat WIKUS einen genauen Überblick, wer auf dem Gelände ist. „Der Zutritt ist jetzt klar über die jeweiligen Zutrittsprofile für Mitarbeiter, Besucher und Lieferanten geregelt. Durch unsere PIN-Leser haben wir außerhalb der Geschäftszeiten doppelte Sicherheit. Wir verhindern so unbefugten Zutritt und haben jetzt jederzeit den Überblick, welcher Mitarbeiter wo Zutritt hat“, betont Projektleiter Johannes Ziegler. „Über die Zeiterfassungsstationen können wir die Mitarbeiterströme steuern. Unsere Erwartungen an das neue System wurden erfüllt. Mit dem System und der sehr guten Betreuung durch dormakaba sind wir sehr zufrieden.“

Autorin: Petra Eisenbeis-Trinkle

Bildquelle: WIKUS

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Redaktion Prosecurity

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