Branchenlösungen

Zutritt nur ohne Fieber und mit Maske

Der Systemspezialist  de Jong Sicherheit & IT GmbH hat eine neue Hygienesäule für die Zutrittskontrolle vorgestellt. Dazu ein Gespräch mit Geschäftsführer Paul André de Jong

SECURITY insight: Was ist die Idee hinter Ihrer Hygienesäule?

Paul André de Jong: Covid-19 erfordert besondere Maßnahmen beim Zugang zu Gebäuden und Räumen. Das kann vor allem bei höherem Personenaufkommen zu Engpässen führen. Deswegen haben wir eine intelligente Lösung entwickelt, mit der sich die drei wesentlichen Aufgaben im Zugangsbereich schnell und sicher durchführen lassen: Desinfizieren, Verifizieren und Kontrollieren.

Wie sieht das konkret aus?

Die Säule ist mit einem Desinfektionsmittelspender, einem 7-Zoll-Monitor und einem 7-Zoll-Terminal mit Körpertemperaturmessung ausgestattet. Das Desinfizieren erfolgt kontaktlos per Sensorsteuerung. Damit der Spender auch bei hohem Personenaufkommen nicht leerläuft, fasst der integrierte Vorratsbehälter 5 Liter, und es gibt eine automatische Füllstandsanzeige über den Monitor oder eine WLAN-Verbindung. Für die Hygienekontrolle kann das Terminal zum einen über einen Sensor mit hoher Genauigkeit die Körpertemperatur messen und zum anderen erkennen, ob die Person eine Mund-Nasen-Maske trägt. Dazu gibt es entsprechende Meldungen auf dem Bildschirm und gegebenenfalls einen Alarm.

Die Lösung ist auch mit einer Zutrittskontrolle verbunden?

Ja. Zum einen lassen sich Personen über eine Gesichtserkennung automatisch mit einer hinterlegten White- oder VIP-Liste für den Zutritt verifizieren, auch in Verbindung mit der Temperatur- und Maskenkontrolle. Zum anderen können sich Besucher per QR-Code kontaktlos registrieren. Da die Hygienesäule eine Schnittstelle für die externe Zutrittskontrolle hat, gibt es vielfältige Kombinationsmöglichkeiten für die Verifizierung und die Steuerung von Türen, Toren oder Drehkreuzen. Das ist eine der Stärken unserer Lösung: Sie ist sehr vielseitig und lässt sich sowohl eigenständig einsetzen als auch in ein vorhandenes Sicherheitskonzept integrieren.

Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Einsatzbereiche?

Unsere Säule macht überall da Sinn, wo eine automatisierte Hygienekontrolle den Zugang zu Gebäuden sicherer und schneller macht, vor allem bei höherem Besucheraufkommen. Das können Flughäfen sein, Messegelände, Fußballstadien, Veranstaltungen, aber auch der Einzelhandel, Gastronomie oder Fitnessstudios. Ebenso Unternehmen mit größerem Personenaufkommen beispielsweise bei Schichtwechseln, Lebensmittel verarbeitende Betriebe, Krankenhäuser, Altenheime und Bildungseinrichtungen. Bedarf für eine solche Lösung gibt es fast überall.

Wo sehen Sie die besonderen Vorteile?

In der Hygienesäule steckt alles, was man für einen sicheren, hygienisch einwandfreien Zugang braucht. Und sie funktioniert schnell und sicher: Hände desinfiziert, kein Fieber, Maske auf und zutrittsberechtigt – kann herein. So einfach kann zuverlässige Hygiene mit Zutrittskontrolle sein. Und zwar nicht nur als kurzfristige Lösung. Denn auch nach Covid-19 werden wir höhere Anforderungen an die Hygiene haben als vorher.

www.irm-guard.de

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Redaktion Prosecurity

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